Meine ersten Massage-Tage am See vergingen wie im Flug. Hier ein kleiner Überblick.
Den ersten Tag wollte ich eigentlich nur dafür nutzen alles richtig zu montieren, einmal alles aufzubauen, festzubinden und hinzustellen, damit ich weiß wo alles seinen richtigen Platz hat, wenn es dann so richtig losgeht. Und natürlich wollte ich ihn dafür nutzen um Fotos für meinen Flyer zu machen.
Mein Mann und meine Eltern halfen mir so viel wie möglich und als wir mit unserem Werk zufrieden waren, gönnten wir uns ein leckeres Mittagessen in dem Restaurant nebenan.
Proforma stellte ich meine „Termin-Eintrag-Tafel“ auf, bei der sich die Kunden einfach bei den jeweiligen Uhrzeiten eintragen können, wann sie sich massieren lassen wollen.
Nach dem Mittagessen wollten wir alles wieder abbauen, und siehe da….ich hatte schon den ersten Eintrag von Peter E – einem Urlaubsgast aus der Schweiz, der kurze Zeit später auf meiner Massageliege Platz nahm.
Voller Freude und überglücklich, dass sich in dieser kurzen Zeit schon ein Massagekunde gefunden hatte, obwohl das Wetter die 24 Grad Marke nicht überschritt, wartete ich noch auf das Eintreffen meiner Schwester, die sich meinen „Massage-Pavillon“ unbedingt auch gleich am ersten Tag ansehen wollte.
Gemeinsam bauten wir dann alles ab und gingen mit einer Freundin noch auf einen Kaffee, die sich auch am ersten Tag massieren lassen wollte, doch leider zu spät kam. J
Tag 2 und 3 und 4
Dank den technischen Fähigkeiten meines Mannes, kann ich mein kleines „Pavillon-Haus“ ganz ohne Probleme aufbauen. Die Vorhänge sind ganz leicht einzuhängen, und auch der Aufbau meines mobilen Waschbeckens geht reibungslos.
Meine Freundinnen kamen zu Besuch und in meinen Massage-Pausen tranken wir Kaffee, gingen essen oder relaxten in der Sonne.
Beim Abbau war jedes Mal meine Schwester da und half mir, damit alles ein bisschen zügiger funktioniert und wir noch gemeinsam in den Attersee springen konnten.
Tag 5 – ein Sonntag, der alle Erwartungen übertraf
Als ich vom Auto ausstieg um meine Tafel aufzustellen, kamen gleich einige Badegäste her, die mich als „die Masseurin vom Attersee“ identifiziert hatten, um sich gleich noch einen Termin für den heutigen Sonntag zu sichern.
Schon bald hatte ich full-house und keine Termine mehr frei.
Während meiner Mittagspause hörte ich die Leute reden, von „DER“ Masseurin, die jetzt am Badeplatz massiert, die angeblich von Strass im Attergau, da beim Kronberg, her sein soll.
Ich musste lachen, weil sie mich sicher mit meinem „Qi Gong am Kronberg“-Kurs identifizieren, da ich auch Flyer mit den „Qi Gong am Attersee“-Terminen ausgelegt habe.
So viel also zur Gerüchteküche am Badeplatz. J
Ca. 4x am Tag legt das Attersee-Rundfahrts-Schiff an. Meistens zücken viele der Passagiere ihre Kamera und fotografieren mich und den Massagegast – wir sind anscheinend das perfekte Fotomotiv. J
Wenn ich dann die Vorhänge vorne schließe, müssen die meisten dann aber auch lachen, denn ein bisschen Privatsphäre will doch jeder gern haben.
Zusammenfassend kann ich sagen:
Ich liebe diese Tage am Attersee – wenn sich die Sonnenstrahlen im See spiegeln, der See glitzert, und die Enten und Schwäne neugierig bei mir vorbei schwimmen.
Gerade am Morgen, wenn ich alles aufbaue, es rundherum noch still ist und nur der Motorboot-Fahrer mit den Reifen und ich da sind, und wir uns gemeinsam auf den Tag vorbereiten.
Ich freue mich, wenn dann schön langsam die Badegäste kommen um mich in ein lockeres Gespräch zu verwickeln, sie sich dann auf meiner Termin-Tafel eintragen, ich ganz in Ruhe dahinmassiere und dann jeden Tag mit einem Sprung ins kühle Nass beende.
Ja, so arbeiten – das hat schon was.
Jetzt braucht es nur noch viele Sonnentage, damit ich noch ganz oft dieses „Bali-Feeling am Attersee“ genießen kann.
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Bettina (Dienstag, 16 August 2016 12:12)
Weltklasse Idee!! Entspannung pur!! Danke
Eva-Maria Preundler (Dienstag, 16 August 2016 21:34)
Danke Bettina für deine lieben Worte. Freut mich dass es dir gefällt :-)
Luisa (Freitag, 09 September 2016 13:27)
Entspannung ist das Zauberwort um Blockaden oder Stressreaktionen ab zu bauen. Nur, wer kann das heute noch. Umso schöner zu lesen wenn jemand die Kinesiologie erfolgreich anwendet, und das auch noch erfolgreich
Eva-Maria Preundler (Montag, 12 September 2016 09:57)
Danke Luisa. Freut mich dass du auf meiner Seite vorbeischaust :-)
Petra Wiemann (Montag, 27 März 2017)
Liebe Eva-Maria!
Die Idee mit dem Pavillion am See finde ich super!
Das kann ich mir gut vorstellen, dass das gut angenommen wird und den Leuten Freude macht!
Liebe Grüße, Petra